Zeichnen & Fasan

Während ich schon seit der Grundschule Bücher lese, seit 2011 mal mehr und mal weniger Gitarre übe und seit 2014 literarische Texte schreibe, ist Zeichnen ein deutlich jüngeres Hobby von mir. So richtig fing ich damit erst im Januar 2024 an. So oft, wie ich die Behauptung las, dass es angeblich nicht um Talent, sondern nur um Training und investierte Zeit ginge, musste ich einfach mein Glück probieren. Ich arbeite bis heute mit mehreren Zeichenlernbüchern, so zum Beispiel "Die neue Zeichenschule" von Barrington Barber, "How to draw, Dragonball Z, der komplette Zeichenkurs" vom Carlsen Verlag oder "Manga Figuren entwickeln" von Hikaru Hayashi und anderen, ebenfalls von Carlsen Manga.

Das hier ist übrigens mein erster Versuch eines seitwärts gewandten Profils jemals. Vorlage war ein Foto von WickedBitch (@MissRavenSkull) auf der social media Plattform Twitter in Kostüm. 



Ein Schwenk in die Gegenwart im Mai 2024. Mein Projekt 300 Stunden lang im Jahr 2024 zeichnen zu üben, schreitet weiter voran. Nach wie vor mache ich zahlreiche Grundübungen und radiere ständig unsauber platzierte Linien und Texturen. Aber ich habe Spaß und viel Freude an der Sache. Die langfristige Idee ist, mit einem 'raster graphics editor', also einer Mal-Software basierend auf Pixeln, wie zum Beispiel "Krita", zu arbeiten. Für den Anfang reicht es jedoch erstmal völlig aus, wenn ich analog übe, wie man einen Stift richtig hält und mit Skizzenbuch arbeitet. Ganz klassisch und oldschool für die Feinmotorik der Hand. Wenn ich dann etliche hundert Stunden mit den üblichen Sachen wie Händen, Füßen und Pflanzen im Blumentopf verbracht habe, geht es ins Digitale. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Das hier ist der typische Mangastil, den ich später mal digital zeichnen möchte. Die Figur zeigt Prinzessin Mononoke aus dem gleichnamigen Anime-Film von Studio Ghibli.




Welche Zeichnungen ich hier auf dem Blog präsentiere, während ich weiter übe, weiß ich nocht nicht genau. Vielleicht haue ich hin und wieder mal eine Zeichnung in einen der Blog-Posts. Sollte ich später mal auf einem höheren Nivau zeichnen und vielleicht auch digital illustrieren können, würde sich naturgemäß einer der üblichen Wege im Internet wie zum Beispiel eine Instagram-Galerie anbieten. Doch damit beschäftige ich mich, wenn es soweit ist. Für den Blog werde ich eher im Hintergrund immer mal wieder erwähnen, wie viele Stunden ich schon ins Üben gesteckt habe und was dabei so herausgekommen ist. Man soll sich zwar nicht selber loben, aber ich finde, bereits die beiden Zeichnungen hier zeigen eigentlich recht deutlich, dass ich offenbar über Talent verfüge. Jetzt fehlen nur noch hartes Training und der langweilige Grind über Monate und Jahre hinweg, um besser zu werden. Man darf also gespannt sein.


Fasan, Sonntag, 05.05.2024

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